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Stolz und Vorurteil im Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Verfasst: Mi Mär 25, 2026 8:46 pm
von root
Ich habe versucht bei den Piraten eine Diskussion anzuregen.
Das bisherige Ergebnis findet sich hier.

Ausgangspunkt waren die neuen Memes die den Nationalismus der AFD auf's Korn nehmen wollen.

Matrix hat geschrieben:31 Mar 2026 11:19 PM
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles ... rom-memes/


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Das ist Nationalismus von Links. Alle wollen ihr schönes deutsches Heimatland retten. So lange sich die Vorstellung nicht vom Nationalismus löst werden wir weiter durchs Blut unserer Feinde wandeln!
Sieg für deutschen Wind und deutscher Sonne.

Matrix hat geschrieben:1 Apr 2026 12:03 PM
Faschistische Frames werden einfach nicht besser dadurch weil die richtigen sie verwenden auch wen es "Satire" ist.

Menschen wie Volksverpetzer sind Nationalisten manche deutsche, manche europäische. Sie wollen ja z.B. wirklich nichts von den "Barbaren" aus dem Osten kaufen und die Ölkonzerne sind für sie wirklich gierige Fratzen.
Kurz, die Bilder spiegeln das Weltbild der Autoren wider, darum ist das keine Satire. Diese Öko-Linke sehnt sich nach einer überschaubaren, ordentlichen, klimaneutralen Wohlfühlheimat.
Zu den linken „Sozialisten“, also zu Wagenknecht habe ich schonmal was geschrieben:
„Eben das ist das Problem der Linken, sie steht wie die Rechten für Nationalismus, für einen nationalen Sozialstaat. Die Linken wollen dasselbe wie die Rechten nur eben ohne Rassismus.“
https://www.dadabit.de/forum/viewtopic.php?t=447

Matrix hat geschrieben:1 Apr 2026 12:39 PM
Wie du siehst ist das ganze auch wunderbar anschlussfähig bei der Piratenpartei :/
Matrix_Piraten hat geschrieben:1 Apr 2026 12:55 PM
Wenn ihr inhaltlich nichts zu sagen habt, dann tut das bitte nicht hier.
finde ich auch
1 Apr 2026 03:42 PM
Bildsprache, Begriffswahl und Freund-Feind-Inszenierung sind Teil der politischen Aussage. Wer mit faschistoider Ästhetik und „fremdem Einfluss“ arbeitet, muss sich gefallen lassen, dass genau das kritisiert wird. Übrigens Meinungsfreiheit bedeutet nicht Freiheit von Widerspruch, sondern dass politische Aussagen und ihre Frames öffentlich benannt und kritisiert werden! (edited)
https://www.youtube.com/watch?v=Ek9mGkBoJhg

Re: Stolz und Vorurteil im Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Verfasst: Do Apr 02, 2026 4:43 am
von root
Matrix hat geschrieben:1 Apr 2026 05:30 PM
Das wäre nur die offensichtliche ebene. Aber: Die Bubble, die schon seit Jahrzehnten auf Erneuerbare und Umweltschutz setzt, tickt überwiegend eben nicht völkisch und wird es auch durch die Memes nicht. "Nipster" sind eine Randerscheinung. Die Zielgruppe könnten aber die sein, die tatsächlich nationalistisch und fossil denken. Hier wird ein wichtiger Widerspruch dargestellt, der zum sich hinterfragen einläd. Bin ich protektionistisch/national oder glaube ich an den Welthandel, weil ich weiter "Brumm Brumm" machen will? Zumindest scheint es geeignet zu sein, Aufmerksamkeit in den SoMe auf sich zu ziehen. Btw: Sind Ölkonzerne für dich keine gierigen Fratzen? Von wem können wir das Öl guten Gewissens kaufen? Ist es nationalistisch, das Ölgeschäft pauschal abzulehnen? Welche Anhaltspunkte hast du denn dafür, dass Volksverpetzer "Nationalisten" sind?
Hi ,
es sind so viele Themen, dass die Antwort zum Ärger anderer wieder mal sehr lang ausfallen würde.
Belege zu meiner Behauptung das Volksverpetzer nationalistisch ist finde ich auf die Schnelle nicht, darum nehme ich sie mit Bedauern zurück.
Die Bubble, die schon seit Jahrzehnten auf Erneuerbare und Umweltschutz setzt, tickt überwiegend eben nicht völkisch und wird es auch durch die Memes nicht.
Neben den völkischen Nationalisten existieren die sozialistischen, arbeiterbewegten Nationalisten, hier besonders zu erwähnen die Linken um Wagenknecht, und, wie man an den Memes gut erkennt, die Klima-Öko Nationalisten. Nationale Unabhängigkeit, Autarkie waren z. B. Ziele der habeckschen Wirtschaftspolitik. Hier ging es bekanntlich nicht nur um Energieunabhängigkeit, sondern auch um Pharmaindustrie, Chipproduktion u.v.m.
Diese Nationalisten verstecken sich hinter dem Begriff Patrioten. Und es ist in der Tat lustig wie in der einen oder anderen Bundestagsdebatte die Abgeordnete der Grünen, SPD, CDU die AFD Vaterlandsverräter oder Landesverräter schimpft. Eine Rhetorik wie aus dem Anfang des letzten Jhd., kurz vor dem 1 Weltkrieg.
Wie schön war es, als man gemeinsam sang: „Deutschland muss sterben damit wir leben können!“

Eine ähnliche Entwicklung findet sich heute in allen Nationalstaaten. Dagegen ist auch Europa nicht gefeit. Denn das Böse, das Deutschland bedrohende, kann neben USA, Russland, China auch aus anderen Staaten, sogar aus EU-Staaten, kommen. Gutes Beispiel ist Ungarn, aber auch Spanien scheint sich von strategischen Vorstellungen Deutschlands zu entfernen.
Kurz, es gibt kein Europa aber nichtsdestotrotz Euronationalisten also Menschen, die die Perversion des Nationalen auf einen größeren geografischen Raum ausdehnen wollen.
Wer zu ihrem jeweiligen Europa dazugehören darf, bleibt der Weltanschauung überlassen. Die Türkei und Russland sind für sie spezielle EU-Kandidaten. Das Land würde man nehmen aber die Leute nicht.
Hier (in den Memes) wird ein wichtiger Widerspruch dargestellt, der zum sich hinterfragen einläd. Bin ich protektionistisch/national oder glaube ich an den Welthandel, weil ich weiter "Brumm Brumm" machen will?
Also der Welthandel, die Globalisierung ist das Böse, das, was knallt und stinkt. Tut mir leid, aber ich finde solche Vorstellungen krank. Mit rund 1,5 Mrd. Touristen pro Jahr zeigen die Menschen nur bedingte Heimatliebe. Globaler Handel, globale Kommunikation, globale Kollaboration das ist die Zukunft, die Anbetung der sonnigen oder dunkelflautigen Heimat ist reaktionär und führt die Menschheit in die nächste Katastrophe.
Btw: Sind Ölkonzerne für dich keine gierigen Fratzen?

Zur Frage, ob ich die Öl-Konzerne gierig finde, folgendes.
Bekanntlich sind die Pharmaindustrie, die Wohnungsbauindustrie, die Müllentsorgungsindustrie, die Rüstungsindustrie, die Haustiernahrungsproduzenten, die Pempers- und Nuckelflaschenhersteller usw. alle gierig, weil das Ziel eines Wirtschaftsunternehmens regelmäßig darin besteht, Geld zu verdienen.
Systemische Eigenschaften oder Notwendigkeiten bleiben unverändert, wenn partielle Folgen angeprangert werden.
Wie kann Wirtschaft in einer zukünftigen globalen Gesellschaft organisiert werden?
Paar Stichworte: Subsidiarität, Transparenz, Demokratisierung, gemeinschaftliche Zielsetzung, Lösungsorientiert

Nur weil man auf regenerative Energiegewinnung setzt, muss die Gegenseite, die fossile Energieträger bereitstellt, nicht gieriger sein als man selbst und das ist ein guter Übergang zu den Memes.
Ihre zentrale Aussage ist eine Werbung für die richtige, die echte Heimatliebe, sie nehmen gerade nicht den Nationalismus auf Korn. Obendrein bediene sie die klassischen (linken) Feindbilder.
Dass Deutschland der drittgrößte Waffenexporteur ist und seinen Anteil an den geschätzt 20.000 Krieges Opfern pro Tag hat, fällt bei allen Memes untern Tisch.

Re: Stolz und Vorurteil im Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Verfasst: Do Apr 02, 2026 7:22 pm
von root
Das liest sich ein bisschen so, als würdest du lieber die Utopie des globalen Miteinanders leben wollen.
Grundsätzlich unterscheide ich zwischen Person und Institution. Darum ist mir unmöglich zu erkennen was du dir unter Utopie des globalen Miteinanders vorstellst. Ist das eine Welt ohne nationale Grenzen in der Persönlichkeiten miteinander leben, oder doch eine Welt, in der die Staaten harmonisch miteinander verkehren?
Was sind Persönlichkeiten?
Individuen, die das "Glück" hatten, ihre Fähigkeiten gemäß ihrer Interessen und ihren Vorstellungen vollumfänglich haben entwickeln können.
Der aktuelle nationenübergreifende Prozess, den immer mehr Menschen durchlaufen, auch als Individualisierung der Gesellschaft verpönt, wird durch den Begriff "Empowerment" m.E. gut beschrieben.
In allen Erdteilen, in allen Staaten gibt es Menschen, die diesen Prozess durchlaufen.
Individuen können aber gegen die Institution kaum ankämpfen. Ein Individuum ist wie eine exotische Pflanze in einer Monokultur. Es wird rausgerupft, um die Kultur zu erhalten. Dieses Rausrupfen, bzw. die Verwendung von Roundup, ist gegenwärtig in allen Staaten zu beobachten. M.E. eine Reaktion der Institution „Staat“ auf ihr absehbares Ende.
Jeder Staat ist auf den Staatsbürger, der für seinen Erhalt kämpft, angewiesen. Der Franzose für Frankreich, der Chinese für China, der Amerikaner für Amerika usw.
Auch dem Deutschen Michel ist es 1000jährig mal lieber von Merz regiert zu werden als von Macron. Dass es so bleibt, gibt er gerne sein Leben für.
Ich setze meine bescheidenen Fähigkeiten dafür ein, einer Welt, in der Institutionen lediglich verwaltende und organisierende Aufgaben übernehmen und keine bewusstseinsbildende Macht mehr besitzen, näherzukommen.
Ich möchte daher keine Utopie leben, sondern beteilige mich an der Gestaltung der Realität gemäß meinen Vorstellungen. Jeder Mensch, der sich politisch engagiert, wird von irgendwelchen Vorstellungen getrieben, sofern er nicht lediglich auf Kuchenerwerb aus ist.
Kurz, ich arbeite für das Recht auf Persönlichkeitsentwicklung und das Lebensrecht für Persönlichkeiten.
Wer will das nicht?
Nun, da gibt es schon den einen oder andern mächtigen Gegner. Neben den Nationalstaaten, die bekanntlich mit Individualisten gar nicht zurande kommen, weil diese die Wehrhaftigkeit des Staates untergraben und so die Existenz der Monokultur „Volksgemeinschaft“ gefährden, finden sich auch die diversen Religionsgemeinschaften, die ihre Schäfchen zusammenhalten müssen.
Aber die Welt ist nicht so.
Nun weil die Welt nicht so ist, ist es notwendig sich politisch zu betätigen.


Vielleicht war der "Wandel durch Handel" mit Russland ein Versuch, durch gegenseitige Abhängigkeit diesem Ziel etwas näher zu kommen. Hat so nicht funktioniert.
Diese Aussage beinhaltet einen aktiven Part, der ein positives Ziel (die Utopie des globalen Miteinanders) setzt, und einen passiven Part der negativen Absichten (Das Land wieder groß machen?) zu verfolgen scheint.
Und wie selbstverständlich nimmst du die Perspektive des aktiven Parts ein.
Deine Gefühlsebene scheint sagen zu wollen:
"Ich habe alles versucht mit dem Russen auszukommen, aber mit ihm funktioniert es nicht."
Auf der anderen, der russischen Seite empfindet der einzelne Mensch es vermutlich genau umgekehrt.
Hier ist zu spüren, dass der Staat, in dem wer lebt, bewusstseinsbestimmend ist.

Ein institutioneller Konflikt zwischen 2 oder mehreren Staatsapparaten wird von den jeweiligen Bürgern personifiziert. Er wird persönlich genommen und das wird zur Massenpsychose.

Was du schreibst, könnte so übersetzt werden.
„Alle meine Versuche fehlgeschlagen, die Gegenseite will nicht, was Grund genug ist, den globalen Problemen und Herausforderungen (Klimawandel, Artensterben, Flüchtlingswelle) zum Trotz, deine Regierung dabei zu unterstützen, die mächtigste nationale Armee auf dem europäischen Kontinent aufzurüsten, um zukünftig die uneinsichtige Seite militärisch zur Räson zu bringen und sei es drum, sie in die Steinzeit zurückzubomben.“

Nun geht die Politik, die durch die smarte Metapher "Wandel durch Handel" beschrieben wird, auf die von Willy Brandt eingeleitete Ostpolitik zurück (Wandel durch Annäherung). Und die hat ja immerhin dazu geführt, dass der Ostblock und damit das Militärbündnis „Warschauer Pakt“ sich aufgelöst hat.
Der erklärte Gegner, der Russe, hat, in Folge der Brandt-Politik, seinen Einfluss und somit seine Machtposition aufgegeben. Der „Versuch“ war offensichtlich erfolgreich!
Mir ist es daher völlig rätselhaft, wie jemand schreiben kann, dass die von Willy Brandt eingeleitete Ostpolitik sinnlos gewesen sein soll.



Was "wir" eigentlich wollen, ist eher das Äquivalent zum eigenen Gemüsegarten, der uns auch versorgt, wenn wir im Supermarkt nichts mehr einkaufen können (Geldmangel, Wirtschaftskrise, whatever).
Wenn dein Gemüsegarten dich selbst versorgt, brauchst du keinen Supermarkt mehr. Aber die Subsistenzwirtschaft bindet deine Arbeitskraft.
Die Arbeit auf einem kleinen landwirtschaftlichen Hof erledigt sich nicht von alleine.

Deshalb können wir in guten Zeiten dies ja trotzdem tun.
Das Grundeinkommen passt als Vergleich vielleicht auch: Das Individuum soll nicht mehr abhängig sein von Erwerbsarbeit, soll nicht ausgeliefert sein an "Arbeitgeber".
Größer gedacht möchten wir als Gesellschaft nicht defacto gezwungen sein, Rohstoffe aus i.d.r. fragwürdigen Quellen zu beziehen oder für unersetzbare Rohstoffe und Technologie jeden Preis zahlen zu müssen - ggf. sogar nicht nur den finanziellen Preis, sondern auch politisch ("Wenn ihr eure Woke-Agenda in Europa nicht radikal streicht, bekommt ihr keine IT-Technologie mehr").

Eine solche Betrachtung muss doch auch einen Platz haben, ohne als "nationalistisch" geframed zu werden.

Stolz und Vorurteil im Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Verfasst: Mo Apr 06, 2026 8:48 am
von root
Yesterday 10:53 AM
"Vielleicht war der "Wandel durch Handel" mit Russland ein Versuch, durch gegenseitige Abhängigkeit diesem Ziel etwas näher zu kommen. Hat so nicht funktioniert."

Diese Aussage beinhaltet einen aktiven Part, der ein positives Ziel (die Utopie des globalen Miteinanders) setzt, und einen passiven Part der negativen Absichten (Das Land wieder groß machen?) zu verfolgen scheint.
Und wie selbstverständlich nimmst du die Perspektive des aktiven Parts ein.
Deine Gefühlsebene scheint sagen zu wollen:
"Ich habe alles versucht mit dem Russen auszukommen, aber mit ihm funktioniert es nicht."
Auf der anderen, der russischen Seite empfindet der einzelne Mensch es vermutlich genau umgekehrt.
Hier ist zu spüren, dass der Staat, in dem wer lebt, bewusstseinsbestimmend ist.

Ein institutioneller Konflikt zwischen 2 oder mehreren Staatsapparaten wird von den jeweiligen Bürgern personifiziert. Er wird persönlich genommen und das wird zur Massenpsychose.

Was du schreibst, könnte so übersetzt werden.
„Alle meine Versuche fehlgeschlagen, die Gegenseite will nicht, was Grund genug ist, den globalen Problemen und Herausforderungen (Klimawandel, Artensterben, Flüchtlingswelle) zum Trotz, deine Regierung dabei zu unterstützen, die mächtigste nationale Armee auf dem europäischen Kontinent aufzurüsten, um zukünftig die uneinsichtige Seite militärisch zur Räson zu bringen und sei es drum, sie in die Steinzeit zurückzubomben.“

Nun geht die Politik, die durch die smarte Metapher "Wandel durch Handel" beschrieben wird, auf die von Willy Brandt eingeleitete Ostpolitik zurück (Wandel durch Annäherung). Und die hat ja immerhin dazu geführt, dass der Ostblock und damit das Militärbündnis „Warschauer Pakt“ sich aufgelöst hat.
Der erklärte Gegner, der Russe, hat, in Folge der Brandt-Politik, seinen Einfluss und somit seine Machtposition aufgegeben. Der „Versuch“ war offensichtlich erfolgreich!
Mir ist es daher völlig rätselhaft, wie jemand schreiben kann, dass die von Willy Brandt eingeleitete Ostpolitik sinnlos gewesen sein soll. (edited)
Yesterday 12:02 PM
Die Sowjetunion hat nicht aufgegeben, sondern ist wirtschaftlich gescheitert.
Yesterday 12:41 PM
Diese "Kampf um Sieg und Untergang"-Rhetorik geht mir auf den Zünder.
Ich habe "Machtposition aufgegeben" im Sinne von „abgegeben","freiwilliger Verzicht“ gemeint und nicht im Sinne von „einen Kampf aufgegeben“.
Willst du sagen, Brandts Ostpolitik war sinnlos, dann sag es!
Yesterday 12:41 PM
Frohe Ostern 🐇
Yesterday 01:51 PM
Ich persönlich finde das natürlich nicht gut, dass quasi alle Länder wieder aufrüsten und nationalistische Strömungen wieder Oberwasser haben. Aus dieser Kombination alleine entsteht der Nährboden für künftige Konflikte. Da mag man hoffen, dass dieses "Abschreckungswerkzeug" unter demokratischer Kontrolle eines friedliebenden Souveräns bleibt, aber verlassen kann man sich nicht darauf. Zur Korrektur: "Meine Gefühlsebene" sagt, dass "Der Russe" grausame Fakten geschaffen hat und glaubwürdig vermittelt, dass die Ukraine nicht das Ende der Fahnenstange ist. Gleichzeitig wurden wirksame Abschreckungsmechanismen durch die "unsere amerikanischen Freunde" defacto demontiert. Ich vermisse in der Argumentation der Pazifisten oft eine Antwort darauf, welchen Preis wir für "kein Militär" bezahlen würden. Ich selbst gehe davon aus, dass zumindest viele bürgerliche Freiheiten, die wir hier und heute genießen, aufgegeben werden müssen. Es wäre auch ein Signal an alle Militärregime, dass sich die gewaltsame Aneignung von Land und Leuten lohnt. Aktuelles Best-Case-Szenario: Entsprechende Länder verbrennen sich in den aktuellen Konflikten so arg die Finger, dass eine friedliche Koexistenz als künftig lohnenswerterer Weg erkannt wird. Vielleicht wenigstens für einen mittellangen Zeitraum.
Yesterday 02:23 PM
Genau das, was in diesem Flyer beschrieben wird, geschieht bei den Deutschen Energie Memes nicht. Der damalige Stil wird sogar total übertrieben kantig dargestellt.
Yesterday 03:19 PM
Die Memes kann ja Jede/r erstellen. Manche legen mehr Wert darauf, den Bruch stärker auszulegen, andere weniger. So pauschal stimmt es nicht.
Yesterday 03:24 PM
Die Kommentare dort sind ähnlich wie hier. Aber der Anstoß der Debatte hat in jedem Fall funktioniert.
Yesterday 03:31 PM
Die Sowjetunion hat ihre Macht und Größe nicht freiwillig aufgegeben. Das ist auch einer der Gründe warum Putin Ruzzland in den Grenzen der alten Sowjetunion wieder Erstarken lassen will.
Yesterday 03:35 PM
Wandel durch Handel hat noch nie funktioniert. Im Gegenteil, die Regimes wurden bisher alle nur gestärkt. Beim Volk kam nie was an.
Yesterday 03:38 PM
Die Memes, die ich bisher gesehen habe, waren alle absichtlich übertrieben.
Yesterday 05:13 PM
Mir geht diese Überdramatisierung und Überanalyse auf den Sack, das ist sinnlos. Brandts Politik hat auf jeden Fall positiv gewirkt in der Beziehung zu unseren direkten osteuropäischen Nachbarn, wie z.B. Polen, die nach dem 2. Weltkrieg wirklich jeden Grund hatten Deutschland auf ewig zu hassen.
Yesterday 05:21 PM
Das ist genau das Problem: Mit Diktaturen funktioniert das nicht. Trotzdem wird der Fehler immer wieder wiederholt. Mit China hat man auch den Zeitpunkt verpasst, an dem man hätte sagen sollen, wenn ihr weiter mit uns handeln wollt, dann werdet zu einem demokratischen Staat, sonst machen wir die Türe zu. Jetzt liefern die Chinesen die Türen und die Schlösser dazu.
Yesterday 08:53 PM
China liefert nun Waffen an alle Diktaturen dieser Welt, finanziert neue Rüstungsindustrie für Russland etc. Liefert Überwachungs und Zensurtechnologie an jede Diktatur so das jeder 3 Welt Diktator nun den passgenauen digitalen Überwachungsstaat aus China buchen kann etc. Also Wandel durch Handel sehen wir schon, also den Wandel in dem Sinne das alle Diktaturen weltweit dadurch nun gestärkt wurden. Während sich westliche demokratien deindustrialisieren weils ja billiger ist in China zu produzieren. Das wird kein gutes Ende nehmen.
Yesterday 08:54 PM
Russland und Iran wären ohne Technik aus China kaum in der Lage ihre Bevölkerung so kompetent zu überwachen und zu unterdrücken etc.
Yesterday 09:01 PM
Der Aufstieg von Trump und AfD hat auch damit zu tun... Die Arbeiterklasse die ihre Industrie Jobs verliert wählt dann halt logischerweise nicht mehr die etablierten Parteien die dafür verantwortlich sind das ihre sicheren Jobs nach China verschwinden. Trump wurde ja genau deshalb gewählt weil er versprochen hat die Industrie und Arbeitsplätze aus China zurück zu holen. Die Geopolitische Entscheidung die Industrie nach China auszulagern zerstört dann auch die westlichen Demokratien von innen heraus.
Auch deshalb wäre Industriepolitische Kehrtwende seitens der demokratischen Parteien um so wichtiger und das verbleibende Zeitfenster dafür ist nicht unendlich groß mehr.
Yesterday 09:03 PM
Und wenn man wie die spd, andere Konkurrenz bekämpft um seine wähler zurückzubekommen und sich such denkt wenn man die afd zunächst anschiebt wäre das ne gute idee…
Yesterday 09:05 PM
Die Industrielle Revolution 4.0, die von den alten Parteien durchgängig ignoriert wird.
Yesterday 09:08 PM
Auch das, China produziert in dunklen Fabriken vollautomatisiert... die dafür notwendige Technik wurde u.a von Kuka in Deutschland entwickelt die Firma hat man dann zum Ramschpreis an die Chinesen verkauft. Wohl weil man das mit Digitalisierung und Industrierobotern nur für so eine Neuland Modeerscheinung gehalten hat oder so. Damit lassen sich dann übrigens nicht nur E-Autos konkurrenzlos günstig millionenfach produzieren sondern im Konfliktfall auch Drohnen und Cruise Missiles.
Der Westen hat sich selbst ausverkauft.
Yesterday 09:08 PM
Und es geht weiter mit den Übernahme aus China
Yesterday 09:10 PM
Meinst du nicht, dass die einfach strunzblöde sind? Die AFD hat 0 Konzepte, um daran etwas zu ändern. Täglich können wir beobachten, wie toll das mit dem Protektionismus in den USA klappt. Da jammern die ebenfalls strunzdämlichen Landwirte, die ihn zum 2. Mal (!) gewählt haben, dass Papa Dump schon wieder nicht liefert. Genau wie hier wurde das bereits vor der ersten Amtszeit auf vielen Kanälen argumentiert. Aber um Argumente geht es schon lange nicht mehr, sondern darum, wer die wildesten und kürzesten Memes verbreitet oder die fatastischsten Verschwörgungserzählungen in den Äther müllt. Aus Gründen haben das die demokratischen Kräfte erst jetzt so langsam begriffen (Söder mal ausgenommen, der hat das echt schon früh begriffen, dass es nicht mehr um Inhalte geht).
Yesterday 09:10 PM
Es geht um Gefühle, nicht um Fakten
Yesterday 09:12 PM
Ja, und anstatt z.B. Versager-Manager dafür verantwortlich zu machen, ist pauschal "etablierte Politik" an allem Schuld. Aber wer hat die rückständige CDU denn die letzten Jahrzehnte gewählt? Wer ist für Gas-Kathi verantwortlich, die genau jetzt diesen fatalen Kurs weiterfährt? (edited)
Yesterday 09:13 PM
Natürlich haben die keine echten Lösungen... Aber es fällt ihnen dann eben auch sehr einfach die Leute abzuholen oder zumindest zum Protestwählen zu motivieren. Die etablierten Parteien haben die Vorarbeit dafür geleistet das Vertrauen der Arbeiterschichten zu verlieren, gerade mit der Neoliberalen Politik alles nach China auszulagern.
Die AfD... MAGA etc braucht diese Saat doch nur ernten. Muss man nur sehen wie viele Mitglieder und Wähler die SPD in den letzten 30 Jahren verloren hat und die werden nicht mehr dorthin zurück kehren.
Yesterday 09:14 PM
Passt ja auch ganz gut zum "Deutsche Energie Meme"-Thema: Den Leuten wird erzählt, was sie gerne hören möchten und nicht das, was gesagt werden müsste. Und wenn es dann nicht klappt ("der ewige Verbrenner") - sind die woken Grünen schuld.
Nach China auszulagern, ist keine Politik. Das haben die Versager-Manger selbst so entschieden.
Yesterday 09:16 PM
Sicher hat auch die Deutsche Industrie die Digitalisierung mit verpennt. In den USA und China gabs dafür aber immer viel mehr Geld, massive Investitionen während es in Europa Regulierungen, Bedenken, Moralinsauer Vorschriften und Bürokratie gehagelt hat nebst steigenden Steuern. Das viele dann lieber mit ihren Ideen in die USA gegangen sind oder in China produzieren wollten wo man Produktion schnell und günstig aufbauen kann ohne ewige Verzögerungen ist logisch. Die Ursachen politisch.
Yesterday 09:19 PM
Die Stahlwerke die in Deutschland abgebaut und in China wieder aufgebaut wurden. Management versagen ? Wohl kaum, finanziell gelohnt hat es sich wohl sehr. In China fallen auch keine CO2 Steuern an etc. Keine Bürokraten und Regularien die im Weg stehen. Die Europäische Politik hat es gefördert und begünstigt und erlaubt. Hinterher haben sich die Parteien dann gefeiert das der CO2 Ausstoß sinkt. Das da CO2 mäßig nix sinkt sondern nur nach China verlagert wurde und dort dann um so mehr... Darauf sind die Linksgrünen nie so recht gekommen. (edited)
Yesterday 09:22 PM
Gut, auch da hat man auf Wandel durch Handel gesetzt. Könnte uns dann wenn es um Taiwan eskaliert den 3 Weltkrieg einbringen während weltweit Diktaturen nun gestärkt sind.
Yesterday 09:23 PM
Wenn wir hier genauso "cool" wie China werden wollen, muss wohl die Schuldenbremse wirklich fallen und die Notenpresse kräftig angeworfen werden. Bisher hadert der Deutsche sogar mit den Peanuts von 500Mrd. Sondervermögen.... https://www.ceicdata.com/de/indicator/c ... ominal-gdp
Yesterday 09:26 PM
Von den 500 Milliarden Sondervermögen werden ja jetzt schon 90% Zweckentfremdet. Also noch mehr davon ? Mal ab wann hat Planwirtschaft und dazu noch schulden finanzierte jemals etwas gutes bewirkt. Es bräuchte endlich einen europäischen Finanzmarkt einheitliche Regeln und nicht 27 Einzelmärkte die inkompatibel sind etc. Damit StartUPs etc dann leichter an Kapital kommen und expandieren können. Das mit der EU INC geht ja derzeit schonmal in die richtige Richtung.
Yesterday 09:27 PM
Das chinesische Wachstum ist halt auf Pump finanziert. Was bleibt, ist sicher der Technologietransfer, aber ob das alles nachhaltig ist, wird sich zeigen.
Yesterday 09:27 PM
Wäre dann auch Sinnvoller wenn die Großbanken in die Wirtschaft investieren statt von dem Geld Staatsanleihen zu kaufen wo das Geld dann von der Politik von so Leuten wie Jens Spahn dann zweckentfremdet oder an Kumpels verteilt wird. (edited)
Yesterday 09:28 PM
Wir können das auch die KfW machen lassen :)
Dann werden mal die Gewinne sozialisiert
Yesterday 09:29 PM
Also wenn ich entscheiden könnte 500 Milliarden an StartUPs in Europa investieren. Oder 500 Milliarden in den Staatsapperat damit die Politik damit dann spielen kann. Da wäre mir ersteres deutlich lieber da korruptionsrisiko geringer. Insbesondere wenn man beachtet das das Geld eben nur einmal ausgegeben werden kann in einem bestimmten Zeitraum.
Yesterday 09:30 PM
War das nicht eher die CDU? (edited)
Yesterday 09:31 PM
Ein Staatsfonds würde u.a Sinn machen. Gewinne würden dann zurück fließen und könnten reinvestiert werden. Sowas wie der Alaska Permanent Funds womit sogar schon eine art Bedingungsloses Grundeinkommen für die Bewohner aus den Dividenden finanziert wird. Dann muss das aber auch so sein das keine Politiker und keine Parteien da irgendwas bestimmen oder kontrollieren können sonst würde das schief gehen.
Die auch. Parteien übergreifend.
Yesterday 09:32 PM
Solche Programme gibt es doch in jeder Geschmacksrichtung. Als vollständig privat, teils/teils oder 100% staatlich finanziert.
Yesterday 09:32 PM
https://en.wikipedia.org/wiki/Alaska_Permanent_Fund Sowas könnte man in Europa ja machen, nur halt mit einem Innovationsfunds für Zukunftstechnologien etc.
Yesterday 09:34 PM
Wenn der Staat viele Schulden macht und den Banken dafür hohe Zinsen bietet. Dann investieren die Großbanken eben in den Staat und somit die Politiker und Bürokratenkaste statt in die Realwirtschaft. Bezahlen tut das am Ende der Steuerzahler während es für die Wirtschaft dann schwieriger wird Kredite/Finanzierungen zu bekommen weil mehr Anteil vom freien Investitionskapital in den Staat fließt.
Yesterday 09:36 PM
Siehe u.a Argentinien, seit Javier Milei dort die Kettensäge aktiviert und den Staatssektor reduziert hat geht die Inflation runter und Investitionen in die Realwirtschaft steigen. Wenn das funktioniert und die Wirtschaft in Schwung kommt hat der Staat am Ende mehr Steuer Einnahmen anstatt mehr Schulden. (edited)
Yesterday 10:09 PM
Das Problem ist, dass wir nicht mehr das Land der Dichter und Denker sind, sondern das Land der dichten Bedenker. Wehe es kommt jemand mit einer neuen Idee an und besonders, wenn die dazu führt, dass etwas anders wird. Egal ob es besser oder schlechter wird, Veränderung wird bekämpft. Um neue Dinge zu verhindern, ruiniert man ganze Wirtschaftszweige. Letztlich kauft man den Kram dann aus China, ist ja eh billiger. Das Gelabere man könne bei uns nicht mehr produzieren ist völlig irre. Natürlich kann man das. Es ist teilweise allerdings wirklich schwieriger, z.B. weil wir hier Regeln haben mit denen parasitäre Strukturen durchgefüttert werden. Dank geht da an die Marktliberalen, die meinen, dass man grundlegende Infrastruktur privatisieren müsse. Leider reicht bei denen nie das Hirn aus, um den Unterschied zwischen Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft zu verstehen. Gibt man grundlegende Infrastruktur in betriebswirtschaftliche Hände, dann sind die volkswirtschaftlichen Kosten enorm. Das sehen wir im Energiesektor z.B. bei den Stromnetzen. Wenn man die weiter so machen lässt, dann werden um 2045 mehr als 2/3 des Strompreises aus Kosten für die Netze bestehen.
Yesterday 10:12 PM
Als E-Auto-Fahrer bin ich auch richtig happy, wie toll der Markt das mit der Ladeinfrastruktur geregelt hat. Mit besonderen Verknügen scroll ich mich durch 7 Apps, um den günstigsten Preis zu ermitteln. Bestenfalls könnte ich noch den Break-Even-Point aus Lade-Anfangsgebühr, Blockiergebühr, Sevicepauschale und Arbeitspreis berechnen. Egal wie: meistens ist es teurer als zu hause - obwohl die Anbieter einen deutlich günstigeren Gewerbestrompreis beziehen können müssten.
Yesterday 10:13 PM
Natürlich, auch das ist ein Problem. Crony Capitalism... Dinge werden privatisiert aber von der Politik dann so gestaltet das daraus sehr profitable Monopole zugunsten von Günstlingen entstehen. Auf Kosten aller anderen. Früher hat man ja gemeint das sei nur ein Problem von korrupten Entwicklungsländern. Mittlerweile sehen wir solche Strukturen dann aber auch immer mehr hierzulande.
Yesterday 10:18 PM
E-Auto lohnt sich hierzulande wohl nur wirklich richtig wenn man eigenes Solar hat und damit Tanken kann. Also Folge wird dann wohl noch viel Volkswirtschaftlicher Wohlstand für ÖL Importe weg gehauen.
Yesterday 11:03 PM
Quark. Ich lade an der 230 V Steckdose ohne PV. Das sind 29 ct/kWh also unter € 5 / 100 km. Hat man so eine Möglichkeit nicht, dann kann man an diversen Stellen günstig laden (ad hoc Laden teilweise unter 40 ct/kWh am Schnelllader). Beispielsweise auf dem Parkplatz von diversen Supermärkten (Lidl und Kaufland 44 ct DC 29 ct AC, Aldi ähnlich). Also einkaufen und das Auto lädt in der Zwischenzeit. Dazu kommt, dass es am eAuto neben Reifen, Scheibenwischer und Luftfilter der Klimaanlage praktisch keine Verschleißteile gibt.
Yesterday 11:06 PM
Genau, was @thebug: sagt. Ich hab auch keine PV und lade an der Wallbox zuhause mit meinem normalen Stromtarif auf 100km für die Hälfte im Vergleich zu einem Verbrenner
Yesterday 11:07 PM
Alles richtig. Trotzdem nervt es, wenn man mal am Wochenende nicht bei Lidl/Kaufland laden kann (Lidl schaltet die Säulen aus irgemdwelchen Gründen am WE ab) oder einfach irgendwo im ländlichen Raum mit Stadtwerkemonopol unterwegs ist. Ein Lichtblick in meiner Region ist gerade Cariqa an Mer-Säulen, die an einem nahegelegenen Autohof stehen. Dort gibt es dynamische Preise, AC aber aktuelle zwischen 34-36 Cent.
Yesterday 11:31 PM
Anschaffungspreis für eine E-Karre muss sich halt auch amortisieren. Hat nicht jeder 15.000-30.000 Euro für eine halbwegs gute E-Karre spontan wo rumfliegen.
Yesterday 11:44 PM
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/a ... vergleich/ -> wohlgemerkt, das war VOR den aktuellen Preisen für Benzin und Diesel.
Yesterday 11:49 PM
Es ist ziemlich egal beim Anschaffungspreis, ob man einen Verbrenner oder ein eAuto kauft, die Preise unterscheiden sich nicht mehr wirklich. Insbesondere wenn dann noch die Förderung dazu kommt, kann man mit dem eAuto sogar günstiger liegen. Die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ziehen aktuell wohl an, gibt komischerweise verstärkte Nachfrage. Außerdem gibt es sehr attraktive Leasingangebote. Das sind alles lange überholte Vorurteile.
Yesterday 11:51 PM
Na ja, am Sonntag geht man ja auch nicht einkaufen… Die Kombination Laden während man einkauft ist ja grade attraktiv, weil man keine Wartezeiten und keinen Umweg hat. Das ist ja grade ein wichtiger Vorteil beim eAuto, man lädt einfach während man was anderes macht und hat keinen Umweg zu einer Tankstelle.
Yesterday 11:53 PM
Meins hat eine reale Reichtweite von 100-120km. Da habe ich leider nicht immer die Chance, das sinnvoll zu verknüfen. Gerade, wenn ich Standzeiten mit über 80% SOC vermeiden möchten. Aber ja, ist speziell.
Today
12:05 AM
Oh, das ist wenig. Was ist das für ein Modell?
12:28 AM
Smart Forfour EQ
12:32 AM
Ok, der ist ja schon etwas älter und lädt dann leider auch noch relativ langsam.
08:08 AM
Kleiner lieber reminder auch noch mal den Stromtarif zu prüfen - wenn die auch älter sind kann es sein das man völlig überteuert zahlt. Das ist wie erste Hilfe Kurs alle 2 Jahre spätestens ideal nach einem Jahr schon einmal wechseln i.d.R.
08:36 AM
Weil der abgeschlossene Vertrag nur ein Jahr bindend ist und dieser den Preis danach erhöht. Wenn gewechselt wird nimmt der bisherige "Anbieter" dich für 2 Jahre nicht wieder, danach dann aber. Die Gesetzgebung dahinter hat ein neues Geschäftsmodell ermöglicht, den Stromwechselservice der dir die Arbeit des jährlichen Wechsels abnimmt.

Re: Stolz und Vorurteil im Jahrmarkt der Eitelkeiten.

Verfasst: Sa Apr 11, 2026 6:54 pm
von root
Yesterday 12:50 PM
Sag mal, schlecht gefrühstückt oder was? Die Situation ist immer noch, dass ein imperialistisches Arschloch Krieg gegen ein europäisches Nachbarland führt.
Danke dir Guido für die klare Ansage. 👍🧡🙏 Im RLP Kanal mussten wir ja im Bezug auf Ostermärschen auch so ein geschwurbel wie das von Schokolade lesen

Ich finde es eh erschreckend aber leider erwartbar wer alles seit einiger Zeit wie aud Zuruf plötzlich das ganze geschwurbel loslässt und Orwell Like versucht die Realitäten ideologisch passend zu Verdrehen

Ich glaube du solltest mal einen Krieg, bei dem der Angreifer einem mit einer x-fachen Truppenstärke angreift, erleben.
Hier geht es ums nackte Überleben und da wird mit allen psychologische Waffen, die möglich sind, gekämpft.
Die wahre Brutalität kannst du auf ruzzischer Seite erleben.

Bitte entschuldigt, dass mein Beitrag eure @Die Jutta Blase fast zum Platzen brachte. Ich hätte mehr Resilienz erwartet.
@thebug nein ich hatte weder Clown noch Ruzzen gefrühstückt
@aldavoodi Was ist der RLP-Kanal und wer seid ihr?
@aldavoodi Wer steuert den Geschwurbelstart? Bist du Opfer einer Verschwörungstheorie?
@theunicornxxl, schön, dass du schon solche Kriege erlebt hast. Mir ist das im Leben noch nicht passiert. Ein Atomkrieg soll auch ein einprägendes Erlebnis sein.

Zurück zum Thema, meine kritische Betrachtung des Artikels über den Waffen-Onlinemarktplatz.
Da ich die ukrainische Seite nicht idealisiere, nicht heroisiere und nicht glorifiziere habe ich vielleicht einen anderen Blick auf die Realität.
Rund 150.000 Deserteure pro Jahr zeigen rein praktisch, dass vielen Menschen ihr eigenes Leben wichtiger ist als das Überleben der Institution „Ukraine“ in ihren u.a. von Stalin festgelegten Grenzen.
Wenn, wie aus den von mir verlinkten ukrainischen und deutschen Quellen hervorgeht, die Ukraine rund 30.000 neue Soldaten pro Monat braucht und 10.000 verwundet werden oder fallen, liegt die Lebenserwartung bzw. Kampfdauer bei rund 3 Monaten. Dann sind statistisch gesehen 30.000 verwundet oder tot.
An der Front scheint es ziemlich unrealistisch, dass da jemand im Schützengraben auf ner APP nach der passenden Drohne sucht. Viele Frontsoldaten sind von der Versorgung (Waffen, Munition Lebensmittel) abgeschnitten, weil aufgrund russischer Drohnen und Artillerie kaum Fahrzeuge die Schützengräben erreichen.
Zudem dehnt sich die Front auf rund 3000 km aus und es kämpfen zwei konventionellen Armeen gegeneinander, es sind also keine Partisanen- oder Befreiungsarmeen. Die Zuteilung der Ressourcen kann daher nicht unabhängig von der strategischen Gesamtplanung -quasi nach dem Prinzip wer zuerst kommt ballert zuerst- erfolgen.

Richtig ist, dass die Innovationen bei Kampfdrohnen rasant sind. Das hilft dem Frontsoldaten aber nur bedingt weiter. Wenn das Ziel 20 km entfernt ist, wird eine Drohne benötigt, die die Entfernung auch schafft. Aber was nutzt es, wenn die in 5 -10 Tagen (von Amazon?) geliefert wird? Dann ist das Ziel vielleicht schon in Sichtweite.
Grundsätzlich sind die nach Stand der Technik modernsten Waffen alten vorzuziehen. Aber ein weniger effizientes Tötungswerkzeug ist im aktiven Krieg immer noch besser als gar keins.
Kurz, der Artikel klingt für mich extrem reißerisch und fernab der realen Kriegshandlung.


PS.
Mir geht die Sprache die ihr hier so pflegt etwas auf die Nerven. Flachweltler, Blauzis, Magas, Psychopaten, Ruzzen.
Wenn jemand im Recht ist, verliert er nicht unbedingt die Fassung und hat es nicht nötig zu schimpfen wie ein Rohrspatz.