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globalisierung KI

Verfasst: Fr Feb 14, 2025 4:59 pm
von root
Die Produktion eines Smartphones ist ein Paradebeispiel für die komplexe Natur globaler Lieferketten, die eine Vielzahl von Patenten und Rohstoffen aus verschiedenen Ländern benötigt. Hier sind einige der Schlüsselkomponenten, Patente und Rohstoffe, die in der Smartphone-Herstellung involviert sind:

Patente:
• Prozessoren und Chips:
o USA: Unternehmen wie Qualcomm und Intel haben zahlreiche Patente für Mobilprozessoren, wie den Snapdragon.
o Südkorea: Samsung hält Patente für seine Exynos-Prozessoren.
o Taiwan: MediaTek aus Taiwan ist bekannt für seine Patente in Mobilfunkchips.
• Displays:
o Südkorea: Samsung Display und LG Display haben Patente für OLED- und AMOLED-Technologien.
o Japan: Unternehmen wie Sharp und Japan Display Inc. haben Patente für LCD-Technologien.
• Kamerasysteme:
o USA: Patente von Unternehmen wie Apple und Google für spezielle Kamerafunktionen und Bildverarbeitungstechnologien.
o Japan: Sony ist ein Hauptlieferant von Bildsensoren mit zahlreichen Patenten.
• Software und Betriebssysteme:
o USA: Google (Android) und Apple (iOS) halten Patente für ihre Betriebssysteme und Anwendungssoftware.

Rohstoffe:
• Metalle und Minerale:
o Kobalt: Viele Smartphones enthalten Kobalt, hauptsächlich aus der Demokratischen Republik Kongo.
o Lithium: Für Akkus, hauptsächlich aus Chile, Argentinien und Australien.
o Gold: Für Kontakte und Leitungen, hauptsächlich aus Südafrika, USA und China.
o Silber: In verschiedenen Komponenten, hauptsächlich aus Mexiko und Peru.
o Tantal (aus Coltan): Wichtig für Kondensatoren, vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo.
o Zinn: Für Lötstellen, aus Ländern wie Indonesien und Peru.
o Wolfram: Für Vibrationsfunktionen, aus China und Russland.
o Seltene Erden: Für Magneten und Displays, in großen Mengen aus China, aber auch aus USA und Australien.
• Andere Materialien:
o Kupfer: Für Leiterplatten, aus Chile und Peru.
o Aluminium: Für Gehäuseteile, aus verschiedenen Ländern, darunter China, Russland und Australien.
o Plastik und Glas: Diese werden global hergestellt, aber spezielle Glasarten für Displays kommen oft aus Japan oder Südkorea.

Die genaue Zusammensetzung und Herkunft der Rohstoffe sowie die Patente können von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller variieren. Diese Beispiele zeigen jedoch die internationale Abhängigkeit in der Smartphone-Produktion, die Patente und Rohstoffe aus nahezu allen Kontinenten benötigt.

Dieser Überblick ist auf Basis aktueller Informationen zusammengestellt, basierend auf der Analyse von globalen Produktionsprozessen und Lieferketten.












Die Globalisierung lässt sich an mehreren Merkmalen erkennen:


1. Wirtschaftliche Vernetzung:
o Internationale Handel: Ein deutlicher Anstieg des Waren- und Dienstleistungsverkehrs zwischen Ländern. Dies zeigt sich in Zahlen wie dem globalen Handelsvolumen.
o Multinationale Unternehmen: Unternehmen, die in vielen Ländern aktiv sind, betreiben Produktion, Forschung und Entwicklung global.
2. Kultureller Austausch:
o Kulturelle Vermischung: Verbreitung von Musik, Filmen, Mode und Lebensstilen über nationale Grenzen hinweg.
o Medien und Kommunikation: Der Einfluss globaler Medienunternehmen und die Nutzung von sozialen Medien, die eine weltweite kulturelle Interaktion ermöglichen.
3. Technologische Fortschritte:
o Informations- und Kommunikationstechnologie: Internet, Smartphones und andere Technologien, die die Kommunikation und den Informationsaustausch in Echtzeit ermöglichen.
o Logistik und Transport: Verbesserungen in der Schifffahrt, Luftfracht und Logistik, die den globalen Warenfluss effizienter machen.
4. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen:
o Internationale Abkommen: Handelsabkommen wie das NAFTA oder die WTO-Regelungen, die den globalen Handel fördern.
o Globale Institutionen: Die Rolle von Organisationen wie der UNO, dem IMF oder der Weltbank bei der Gestaltung globaler Politik.
5. Menschliche Mobilität:
o Migration: Eine Zunahme von Menschen, die über Ländergrenzen hinweg für Arbeit, Studium oder andere Gründe migrieren.
o Tourismus: Steigende Zahlen internationaler Touristen, die Kulturen und Volkswirtschaften beeinflussen.
6. Finanzielle Integration:
o Kapitalströme: Globale Kapitalmärkte, wo Geld schnell und einfach über Ländergrenzen hinweg bewegt wird.
o Währungsverbindungen: Einflüsse globaler Finanzmärkte auf nationale Währungen und Wirtschaftspolitik.

Diese Merkmale sind oft miteinander verknüpft und verstärken sich gegenseitig, was die Globalisierung als ein komplexes, vielschichtiges Phänomen darstellt.

Die wirtschaftliche Vernetzung im Kontext der Globalisierung umfasst mehrere Aspekte, die die Verflechtung und den Austausch von Gütern, Dienstleistungen, Kapital und Informationen über nationale Grenzen hinweg betreffen:


• Internationaler Handel: Der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Ländern hat sich massiv intensiviert. Dies manifestiert sich in steigenden Export- und Importzahlen, Handelspakten und der Reduzierung von Handelshemmnissen, wie Zöllen oder Quoten.
• Multinationale Unternehmen (MNEs): Diese spielen eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen Vernetzung. Sie betreiben Produktion, Forschung und Entwicklung über viele Länder verteilt. MNEs nutzen globale Lieferketten, bei denen ein Produkt in verschiedenen Ländern unterschiedliche Produktionsschritte durchläuft, bevor es fertiggestellt wird.
• Direktinvestitionen: Direktinvestitionen in andere Länder, sei es durch den Kauf von Unternehmen, den Bau von Produktionsstätten oder Beteiligungen, sind ein weiteres Zeichen der wirtschaftlichen Vernetzung. Diese Investitionen bringen nicht nur Kapital, sondern auch Technologie, Managementpraktiken und Arbeitsplätze in die Gastländer.
• Globale Finanzmärkte: Die Integration der Finanzmärkte führt dazu, dass Kapital global fließt. Aktien, Anleihen, Devisenmärkte und andere Finanzinstrumente sind weltweit miteinander verbunden, was zu einer schnelleren Reaktion auf wirtschaftliche Ereignisse in einem Land führt, die Auswirkungen auf andere haben können.
• Handelsabkommen und -organisationen: Institutionen wie die Welthandelsorganisation (WTO), regionale Handelsabkommen (z.B. EU, NAFTA) und bilaterale Handelsabkommen sind entscheidend für die Regulierung und Förderung des globalen Handels. Sie schaffen Rahmenbedingungen, die den Handel erleichtern und gleichzeitig Konflikte lösen oder verhindern.
• Supply Chain Management: Moderne Lieferketten sind global vernetzt, was bedeutet, dass Unternehmen ihre Ressourcen, Produktionsprozesse und Logistik über mehrere Länder hinweg koordinieren. Dies ermöglicht Effizienzgewinne, aber bringt auch Herausforderungen wie die Abhängigkeit von internationalen Lieferanten mit sich.
• Technologische Innovation: Technologie, insbesondere im Bereich der Kommunikation und Informationstechnologie, erlaubt es Unternehmen, sich global zu vernetzen. Plattformen für E-Commerce, Cloud-Computing und Logistiksoftware sind Beispiele, wie Technologie die wirtschaftliche Vernetzung fördert.

Diese Elemente der wirtschaftlichen Vernetzung haben tiefgreifende Auswirkungen auf die globale Wirtschaftsstruktur, die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern und Unternehmen und die Lebensqualität der Menschen, indem sie Zugang zu einem breiteren Spektrum von Produkten und Dienstleistungen ermöglichen. Gleichzeitig bringt diese Vernetzung auch Herausforderungen mit sich, wie etwa Abhängigkeiten, soziale Ungleichheiten und Umweltbelastungen.


Zunächst ist die Globalisierung ein Faktum. Dazu braucht man nur die Verkehrsströme zu betrachten, oder die globale Kollaboration.


Es ist etwas komplizierter als es oberflächlich betrachtet erscheint. Viele unterschiedliche Aspekte werden dadurch, dass Geld vermittelnd wirkt, nivelliert.
Ein Beispiel, das zwar mit dem Thema nur am Rande zu tun hat, dass aber gut verdeutlicht, was ich meine.
Angenommen ein Investor investiere 1 Mio. in Immobilien. Er könnte ein Haus kaufen oder eins bauen. Aus Sicht des Investors sind beide Aktionen gleichwertig. Er ist am Ende 1 Mio. los und steht im Grundbuch als Eigentümer.
Dennoch sind es zwei gänzlich unterschiedliche Vorgänge. Beim Hauskauf wechselt nur der Besitzer. Volkswirtschaftlich betrachtet hat sich nichts verändert. Ganz anders beim Hausbau, denn dadurch steigt der Immobilienbestand der Volkswirtschaft.

Ein weiteres Beispiel: In folgendem Tweet wird die Inflation nach Meinung vieler Leser kurz und brillant erklärt.

In meinen Worten: Reduzieren wir die Wirtschaftsleistung zu besserer Veranschaulichung auf 10 Äpfel und es sind 10 $ im System. Dann entspricht jeder Dollar einem Apfel. Wenn der Staat 10 weitere Dollar drucken würde, entsprächen die 10 Äpfel 20 $ und ein Apfel kostet dann 2 $.
Das Tauschgeschäft Apfel – Dollar ist reversibel, d.h. der Apfel kann gegen den Dollar zurückgetauscht werden.
Ein schönes Beispiel aber diese Erklärung bezieht sich auf die Wirtschaft in der Warenproduktion und gilt heute nur noch eingeschränkt.
10 Äpfel sind physisch vorhanden und können den Wert von 10 $ körperlich spiegeln.
Für die Dienstleistung, also dem Hauptprodukt der modernen Kommunikations-, Informations- und Dienstleistungsgesellschaft (#KID), passt diese Erklärung nicht.
Ein Friseur kann z.B. niemandem oder 10-15 Menschen pro Tag den Kopf waschen. Denn bei einer Dienstleistung handelt es sich um eine potenzielle Leistung. Im Frisör schlummert das schöpferische Potenzial, das sich bei Bedarf entfalten kann.
Nehmen wir ein Preis von 2 $ pro Kopf, dann wird er 5 Leute frisieren, wenn der Staat jetzt 10 $ druckt, kann er weitere 5 bedienen, ohne dass Inflation entsteht.
Geld- und Warenmenge müssen in einer #KID nicht ausgewogen sein, wie in der Erklärung behauptet wird.
Da Konsum und Produktion in der Dienstleistung zusammenfallen, ist dieses Geschäft irreversibel. Der Kunde kann die Frisur nicht zurücktauschen.
Die Dienstleistung verhält sich völlig anders als die materielle Produktion.
Kurz, es ist an der Zeit, dass die Wirtschaftswissenschaften ihre Lehrbücher aus der Zeit der Warenproduktion aktualisieren, also den heutigen Verhältnissen anpassen.



In dem Zusammenhang ist es auch interessant, dass in den 50gern -80gern des letzten Jh. Die Care-Arbeit, also die Reproduktionsarbeit Erziehung, Pflege etc. aus der wirtschaftlichen Betrachtung ausgeklammert wurde da es sich um unproduktive Leistungen handelte, die keinen materiellen Wert erzeugten. Heute sind Pflege und Erziehungsarbeit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.